Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    Wohnwagenschrottplätze gibt es jede Menge ... :biggrins::biggrins::biggrins:,


    :police:


    ... na gut,

    :rolleyes:


    ... Wohnwagenverwertungen wie bei Autos kenne ich nicht.


    Gleichwohl würde ich auch auf ein Problem mit der Auflaufeinrichtung tippen. Wenn sich am Rad der Zug nur ein kleines Stück heraus ziehen lässt, bis das Rad bremst, muss der Fehler im Gestänge oder der AE sein. Anfangen würde ich vorne: Wenn man die Zugstange einschiebt, muss der Umlenkhebel sofort die Bremsstange bewegen. Ist das so?

    Abgesehen davon ist es bei den "leichten bis mittelschweren" Anhängern meist möglich, unterschiedliche Hersteller von Bremse und AE zu kombinieren. Ob das in deinem Fall richtig oder falsch gemacht worden ist, kann man eigentlich nur über einen Datenangleich AE alt/neu oder eine Bremsberechnung sicher sagen.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    eine "normale" AE kann man theoretisch auch für einen Drehschemel benutzen. Tatsächlich gibt es zwei Unterschiede zur DrehschemelAE. Nachdem außer der Deichselmasse keine Stützkraft übertragen wird, muss diese AE nur die Druck-, Zug- und Knickbelastungen aushalten und ist daher etwas schwächer. Der Hauptwitz ist aber der größere Auflaufweg, da der Drehschemel 50% weniger Auflaufkraft haben darf als der Tandem. Dies wird durch andere Hebelverhältnisse erreicht. Das wiederum führt zu mehr Spiel im Gestänge => mehr Auflaufweg.

    Die Aufteilung der Bremszüge muss an einem Widerlager an der Zuggabel sein. Ein Zug muss dabei durch die Mitte des Drehkranzes gehen.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    die Gescichte mit der AE für z.B. 2500 bis 3500 kg und einem zGG von 1000 kg ist nicht ganz sinnlos. Für die Anhängerbremse gelten zwei Kriterien: Sie muss ausreichend bremsen und muss "stabil" sein. D.h. z.B. ein Überschwingen der Bremse ist nicht erwünscht. Außerdem soll der Anhänger nicht schon beim Wegnehmen des Gases im Auto auflaufen, sondern erst bei einer kleinen Mindestverzögerung. Hauptproblem der Regelung ist dabei die Totzeit beim Auflaufen, die von Fertigungs- und Verschleisstoleranzen, sowie vom notwenigen Spiel in der Bremse kommen. Eine Lösung ist dabei ein zum Gewicht des Anhängers passender Dämpfer. Daher auch der Gewichtsbereich. Natürlich funktioniert auch ein leerer Anhänger für 3500 kg, aber eben nicht so gut wie ein leerer Anhänger für 3500 kg mit kleiner AE. Außerdem sind große Anhänger auch meistens an großen Autos.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    jep, ich weiß schon dass ich das schon mal geprostet habe, irgenwie hatte ich aber das Gefühl, es wäre hier nochmal passend :o.

    Und jep, ich habe das Bild vor einigen Jahren im Hafen von Genua gemacht. Dort findet man eine Menge solcher Autos. Manchmal noch heftiger. Der hier war aber neben uns gestanden. Noch heftiger ist dann meistens ein Sprinter o.ä. Wir durften mal miterleben, dass ein Ducato nicht mehr über die Schwelle der Laderampe (wegen zu tief) gekommen ist. Einer der "Feinmechanikermeister" im Hafen hat ihn dann einfach mit dem Stapler drüber geschoben. Dabei hat er irgendwie seinen Auspuff verloren 8|

    In einem Artikel war mal zu lesen, "Sprinter mit 5,5 t gestoppt" (oder so). Beim Studium des Artikel habe ich mir noch gedacht, das geht aber noch wesentlich besser :biggrins:, die Jungs und Mädels Polizisten waren wohl noch nie in Nordafrika...


    Gruß

    Gerhard


    P.S.: Irgendwo habe ich noch ein Foto von einem Isuzu Pickup mit einem Esel auf der Ladefläche, gesichert mit einem Hanfseil, benutzt wie ein Spanngurt :police:

    Hi,

    jep, hat ein bischen mehr gekostet, wie die €248,- . Allerdings hat die Abnahme der Bremsanlage schon einen ganzen Tag mit zwei Prüfern gedauert, der Rest einen weiteren Tag mit einem Prüfer. Außerdem waren da noch einige Vorbesprechungen. Bei der Bremsanlage wurden zuerst alle Anschlüssen nach dem Wabco-Schaltplan geprüft, dann die Bremskurven leer, mittel und voll beladen gefahren. Die Festigkeitsnachweise für die Zuggabel und die Anhängerkupplung waren extra.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    eine (zu?) tiefe Ladefläche ist zwar praktisch beim Laden, beim Fahren hat man ab einer gewissen Länge schon bei kleinen Bodenwellen Probleme mit Bodenkontakt. Der Gewinn beim Schwerpunkt ist im Vergleich zu einem "normalen" Anhänger nicht wirklich spürbar. Oder ist ein bestimmter Zweck damit verbunden? Nicht ohne Grund gibt es das nicht von der Stange. Ich würde also, wenn es nicht einen zwingenden Grund gibt, zumindest etwas höher bauen.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    wenn der Achsabstand nicht über 700 ist, kann man die vordere Achse auch ein Stückchen vor setzten, die hintere so lassen. Mehr als 100 mm würde ich das aber nicht machen, aber 50 mm bingen schon etwas und man kann trotzdem noch um Kurven fahren.


    Gruß

    Gerhard